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Die Geschichte der Börse und international bedeutsame Börsenplätze

Die Börse Geschichte der Börse reicht ins 16. Jahrhundert zurück. Der Name soll auf die Familie „van der Beurse“ begründet sein. Die erste deutsche Börse wurde im Jahr 1540 gegründet. Mittlerweile sind viele internationale Börsenplätze entstanden. Die bedeuteten sind die New York Stock Exchange, Nasdaq, London Stock Exchange, Tokio Stock Exchange und die Frankfurter Wertpapierbörse. Der deutsche Börsenmarkt wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert und kontrolliert. In den Vereinigten Staaten übernimmt diese Rolle die Börsenaufsicht U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)

Angebot und Nachfrage

Durch Angebot und Nachfrage werden die Preise der einzelnen Unternehmensaktien ermittelt, dabei werden die Preise einander angeglichen und in Kurse ausgezeichnet. An allen Börsen gibt es vorgeschriebene Handelzeiten. Aktien werden durch einen Market Identifier Code (ISIN) gekennzeichnet und kann somit jedem Land und dem entsprechenden Börsenplatz zugeordnet werden. Des Weiteren werden die Unternehmensaktien mit Aktienkürzeln und Wertpapierkennnummern beziffert.

Beispiel:

Apple Inc. AAPL
WKN: 865985
ISIN: US0378331005
deutsches Symbol: APC

Die unterschiedlichen Börsenarten

Die internationalen Börsen werden in verschiedene Börsenarten unterteilt, an denen man bestimmte Finanzinstrumente handeln kann. Meist geschieht dies mit Hilfe eines so genannten technischen Ordering-System (z.B. XETRA).

An Wertpapierbörsen werden Anteilsscheine einzelner gelisteter Unternehmen (Aktien) oder festverzinsliche Wertpapiere ge- und verkauft. An den Warenbörsen werden fungible Rohstoffe, wie Weizen, Schweinebäuche oder Kaffee gehandelt. An Warenterminbörsen werden Warentermingeschäfte (Futures) getätigt und Derivate (Optionen) gehandelt. Des Weiteren gibt es Devisenbörsen. Im OTC-Handel werden Finanzinstrumente gehandelt, die nicht von staatlicher Stelle kontrolliert werden. Das derzeitig geläufigste Investment ist der CFD (contract for difference). Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen aus dem Bereich Börse erhalten Sie auch unter www.kredite-schulden.de und auf vielen weiteren Seiten.

Crash's an der Börse

Als den ersten Börsencrash könnte man den Zusammenbruch der „Tulpenbörse“ bezeichnen. Die Nachfrage an Tulpenzwiebeln und Tulpen war um 1630 ungebrochen und die Preise stiegen innerhalb kürzester Zeit rapide an. Da es zu einer Übersättigung des Marktes kam, fielen die Preise ins Bodenlose und der erste Börsencrash der Geschichte wurde verzeichnet. Einige kleine Crashs sollten folgen. Bis zum Gründerkrach im Jahr 1873 verging einige Zeit. Der so genannte „schwarze Freitag“ war in Wirklichkeit ein Donnerstag und löste 1929 die erste Weltwirtschaftskrise aus. Erst 58 Jahre später kam es zu einem erneuten Börsencrash. 1987 stürzten die internationalen Indizes ab. Nur drei Jahre danach platze die Dotcom-Blase. Wegen der Terroranschläge im Jahr 2001 mussten die Börsenplätze erhebliche Rückschläge hinnehmen. Die amerikanischen Indizes wurden vom Handel ausgesetzt und standen kurz vor einer gesamten Neu-Berechnung. Die andauernde Weltwirtschaftskrise kann auf die 2007 entstandene Subprime-Krise zurückgeführt werden.